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Ausstellungen in der Stadtwaage



Ausstellung:
„Menschheitsdämmerung.
Eine Annäherung an die Literatur des expressionistischen Jahrzehnts"


10. Februar - 10. März 2010

Ausstellungseröffnung
Mittwoch, 10. Februar, 20 Uhr

Begrüßung: Dr. Florian Reinartz (PDF)
Vortrag Dr. Martin Rooney: „In dieser trüben
und vor Wahnsinn knallenden Zeit“


Lyrik des Expressionismus
Mittwoch, 24. Februar, 20 Uhr

„Der Sturm ist da“
mit Martin Rooney und Wolfgang Schlott


Prosa des Expressionismus
Mittwoch, 10. März, 20 Uhr

„Die Wollust der Kreatur, gemenget mit Bitterkeit“
mit Sebastian Dominik (Bremer Theater)
und Martin Rooney


Die berühmteste Sammlung expressionistischer Dichtung heißt „Menschheitsdämmerung“ und wurde 1920 von Kurt Pinthus herausgegeben. Das Buch erlebte in zwei Jahren vier Auflagen mit zusammen zwanzigtausend Exemplaren und gilt heute als die klassische Anthologie der Lyrik des Expressionismus.
1933 stand das Buch auf dem Index der Nationalsozialisten. Das bedeutete für die Autoren die Flucht, das Exil oder auch den Tod.

Anlässlich der Entstehung der Literaturbewegung des Expressionismus vor hundert Jahren sowie des Erscheinens der „Menschheitsdämmerung“ vor 90 Jahren wird an diese Generation von „Umgetriebenen, Ausgetriebenen und Unsteten, von Märtyrern und Duldern, von Kämpfern und Beharrlichen, von Frühverstorbenen und in Leiden Gealterten“(Pinthus) erinnert.

Auf 22 Tafeln (80 x 60) wird ein repräsentativer Querschnitt von Schriftstellern und Dichterinnen des expressionistischen Jahrzehnts gezeigt. Dazu gehören u.a. Gottfried Benn, Georg Heym, Else Lasker-Schüler, Ernst Stadler, Georg Trakl, Ernst Toller und Paul Zech.

Die Ausstellung wurde von Dr. Martin Rooney konzipiert und Frau Hanna Logemann gestaltet.

Die Ausstellung wird von der Medienarchiv Günter Grass Stiftung Bremen in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung Bremen und dem Bremer Literaturkontor gezeigt.



 

Allgemeinen Öffnungszeiten:

Mo – Fr 10:00 – 14:00 Uhr
Mi / Do 16:00 – 19:00 Uhr

Mit individueller Beratung:
Fr / Sa / So 14:00 – 19:00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Kulturhaus Stadtwaage
Langenstr. 13
28195 Bremen

 

Flyer zur Ausstellung (pdf)
 
Günter Grass und Ute Grass in der Stadtwaage

Foto: Volker Schwennen
Günter Grass und Ute Grass in der Stadtwaage

Foto: Volker Schwennen
 
Dauerausstellung:
'Die Blechtrommel' wird fünfzig - Die Pariser Jahre


Günter Grass vor dem großen Erfolg. Zeichnungen, Audio- und Videodokumente, Briefe und Zeitungen vor dem Erscheinen des Romans
Ausstellung vom 26. April 2009 - 4. Feburar 2010


"In unserer Ausstellung in der Stadtwaage konzentrieren wir uns auf die Produktionsgeschichte der Blechtrommel: auf den Aufenthalt von Günter Grass und seiner Familie in Paris in den Jahren 1957-60, als er noch relativ unbekannt war.
Man war auf den Autor sogenannter “absurden” Theaterstücke und mehr oder weniger verspielter Gedichte aufmerksam geworden, aber die wenigsten hätten von ihm einen großen Roman erwartet, er vielleicht auch nicht. Doch die jüngste deutsche Geschichte wollte erzählt werden, wie Grass einmal gesagt hat."

Per Øhrgaard (Medienarchiv Günter Grass - Stiftung Bremen)


Konzipiert wurde die Ausstellung von Florian Reinartz nach einer Idee von Per Øhrgaard.

 

Dauerausstellung:
„MedienGrass“ – die Rezeption von Werk und Person Günter Grass seit den 50er Jahren bis heute


Audio- und Videodokumente, Lithographien, Zeichnungen und Radierungen von Günter Grass
Ausstellung vom 28. September 2007 bis 15. April 2009


Mit ganz frühen Aufnahmen aus den 50er und 60er Jahren bis heute präsentierte das Archiv an Monitoren und Hörstationen die Debatten um Günter Grass in Features, Interviews und Kommentaren.
Weiterer Bestandteil der Ausstellung war die bildkünstlerische Auseinandersetzung von Günter Grass mit den öffentlichen Debatten in Zeichnungen, Lithografien und Radierungen. Über die Auseinandersetzung um seine Person hinausreichend, war die Ausstellung ein Stück Zeitgeschichte in der Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland.



 

<b>Libuše Moníková 1992</b>

Foto:  Renate von Mangoldt
Libuše Moníková 1992

Foto: Renate von Mangoldt
 
GLOBALEº Festival für grenzüberschreitende Literatur

Deutsch-Tschechische Ausstellung
„Libuše Moníková: Meine Bücher sind teuer“


Ausstellungseröffnung: 2. November 2008 15:00 Uhr
Ausstellung vom 2. November bis 9. Dezember 2008


Libuše Moníková (* 30. August 1945 in Prag; † 12. Januar 1998 in Berlin) war eine tschechische, deutschsprachige und deutschschreibende Schriftstellerin.

Libuše Moníková wuchs in Prag auf. Von 1963 bis 1968 studierte sie an der dortigen Karls-Universität Anglistik und Germanistik. 1971 übersiedelte sie in die Bundesrepublik Deutschland zu ihrem Ehemann. Hier war sie Lehrbeauftragte an der Gesamthochschule Kassel und ab 1977 an der Universität Bremen. Von 1978 bis 1981 war sie Referendarin und Lehrerin am Schulverbund Lesum. Seit 1981 lebte sie als freie Schriftstellerin in Berlin.

Ihr Erstling „Eine Schädigung“ wurde 1981 veröffentlicht. Es folgten die Romane „Pavane für ein verstorbene Infantin“ (1983); „Die Fassade“ (1987); „Treibeis“ (1992); „Verklärte Nacht“ (1996); und das Romanfragment „Der Taumel“ (2000, posthum), Hanser, München.
Sie publizierte auch literaturwissenschaftliche und gesellschaftskritische Essays: „Prager Fenster“
(1994) und mehrere Aufsätze in „Lettre International“.

Die Ausstellung zeigte in Dokumenten und Manuskripten Leben und Werk von Libuše Moníková. Sie war seit dem Anfang der 80er Jahre bis zu ihrem Tod eine bedeutende Vermittlerin der tschechischen Kultur in den deutschsprachigen Ländern.

Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet. Sie erhielt u.a. den Döblin-Preis, 1987; den Franz-Kafka-Literaturpreis, 1989, den Adalbert-von-Chamisso-Preis, 1991. 1997 verlieh ihr der tschechische Präsident Václav Havel den Orden des Weißen Böhmischen Löwen und die Masaryk-Medaille.

Die Ausstellung wurde vom 2. November bis 9. Dezember 2008 gezeigt.

Die Ausstellung war eine Kooperation des Tschechischen Zentrums Berlin und der Medienarchiv Günter Grass Stiftung Bremen.

 

"Grass macht Schule – in Syke“
Ausstellung vom 23. Juni 2008 bis 14. Juli 2008

Mit Unterstützung unserer Stiftung hat das Gymnasium Syke 2007 ein herausragendes Grass-Projekt durchgeführt. An dem Projekt waren die Jahrgänge 5 – 13 beteiligt.

Vom 23. Juni 2008 - 14. Juli 2008 wurden aus der Fülle der Ergebnisse einige herausragende künstlerische Produktionen von Schülerinnen und Schülern im Kulturhaus Stadtwaage gezeigt:

- „Metamorphosen einer Zwiebel“ (Kreide auf Ton),
- Geschichten aus „Mein Jahrhundert“ visualisiert und mit Musik unterlegt (Film),
- Buchobjekte
- Gedanken über „Heimat“ auf Postkarten
und einiges mehr.

Zur Eröffnung am Montag, den 23. Juni 2008

- spielte die „Blechtrommel-Gruppe“ auf,
- ein Trio (Klavier, Gitarre, Stimme) trug eine eigene
Vertonung von „Helene Migräne“ und „Manzi, Manzi“ vor,
- eine szenische Lesung mehrerer Schüler führte durch die Literatur hin zu Grass

 

Grass Mit Hut
Grass Mit Hut

Die Dauerausstellung "Über das Zeichnen und Schreiben" ist vom 15.6. bis zum 10.09.2007 erneut zu sehen.


Dauerausstellung mit Audio- und Videodokumenten und Original-Lithographien, Zeichnungen und Radierungen von Günter Grass.



Finissage
Finissage
 
Vernissage und Ausstellung
 
Malerei in Bewegung - wie lange dauert die Ewigkeit
Bilder von Alexandra Hinz-Wladyka und Animationsfilm von Robert Turlo

In Kooperation mit der Apollon-Stiftung Bremen

Ausstellungsdauer: 5. Mai bis 2. Juni 2007.
Vernissage am 5. Mai 2007, 20.00 Uhr, Kulturhaus Stadtwaage


Filmvorführung des Danziger Oratoriums von Marek Kuczynski, nach dem Text von Pawel Huelle, unter der Leitung von Wojciech Rajski (Uraufführung Juni 2005 in Danzig).
Die Solisten waren Agnieszka Tomaszewska (Sopran), Pawel Skaluba (Tenor) und Adam Wendt (Saxophon).
Zu diesem Werk entstand ein 45 Minuten langer Animationsfilm von Robert Turlo nach Bildern von Alexandra Hinz-Wladyka, der zum Danziger Oratorium gezeigt wurde.
Die Einführung zur Vernissage hält die Kunstwissenschaftlerin Marion Bertram.


Finissage am 2. Juni 2007, 20.00 Uhr, Kulturhaus Stadtwaage
Uraufführung zweier Liederzyklen zum Thema Liebe für Sopran und Klavier.
Marek Kuczynski vertont den Gedichtzyklus "Siedem piesni milosynch" (Sieben Liebeslieder) von Pawel Huelle.
Stefan Lindemann vertont sieben Gedichte von Sellin, Tieck, Ringelnatz und Rilke. Agnieszka Tomaszewska, Sopran, singt die beiden Liederzyklen und wird von Piotr Slopecki am Klavier begleitet.
Gedichte von Günter Grass werden innerhalb der Zyklen von Tobias Dürr (Shakespeare Company Bremen) rezitiert.

 

Dauerausstellung: "Über das Zeichnen und Schreiben"


Erneut vom 15.06.2007 bis 15.08.2007.

Die Plakatausstellung in 30 Bild- und Texttafeln informiert über Leben und Werk des Nobelpreisträgers Günter Grass (geboren 1927).
Dazu können Tondokumente angehört werden.
Beginnend mit einem Blick auf Grass' Geburtsstadt Danzig, widmet sich die Ausstellung in einem ersten Abschnitt der Kindheit des späteren Autors, beschäftigt sich mit den Kriegsjahren ebenso wie mit seinen Studien- und Lehrjahren in der Nachkriegszeit.





Günter Grass: Ich als Koch
Günter Grass: Ich als Koch
Dauerausstellung: Günter Grass: Küchenzettel. Menschen sind Tiere, die kochen können

Skulpturen, Radierungen und Lithographien von Günter Grass sowie Bild- und Tondokumente aus dem Medienarchiv der Günter Grass Stiftung.

29. September 2006 bis 30. April 2007


Günter Grass hat das Essen immer wieder zum Gegenstand seiner künstlerischen Arbeit gemacht. Von "Die Blechtrommel" über "Der Butt " bis hin zu Gedichten wie "Im Ei" oder "Die Schweinekopfsülze" und zahlreichen Radierungen, Lithographien und Skulpturen hat Grass die anthropologische, kommunikative und symbolische Bedeutung des Essens ansichtig gemacht.

Ebenso spielen im Gesamtwerk von Günter Grass die Handlungsfiguren des Kochs und insbesondere der Köchin eine herausragende Rolle. Unermüdlich hat Grass auch die Voraussetzung aller Kulinaristik, den Sieg über den Hunger in der Welt, thematisiert. In seiner Dankesrede auf die Verleihung des Nobelpreises (Fortsetzung folgt…) fasst er die andauernde Relevanz dieses Bedingungsaspekts aller Kulinaristik zusammen:

"Dieses Thema ist uns geblieben... Davon wird in Zukunft zu erzählen sein".

Konzipiert wurde die Ausstellung von Dr. Anselm Weyer.

<center>Der Butt
Der Butt
Sonderausstellungen seit 2002 "Metamorphosen der Wirklichkeit"

3. November - 15. Dezember 2003

Danziger Exponate Radierungen, Lithographien, Grafiken von Günter Grass

Die Sammlung der Grafiken von Günter Grass im Nationalmuseum in Gdansk umfasst 69 Arbeiten, deren Kern die 30 im Jahre 1981 vom Autor der Stadt Gdansk geschenkten Grafiken bilden. Diese Grafiken wurden im Sommer in der Galerie auf der Langstrasse ausgestellt. Die Stadt übergab dem Nationalmuseum die Sammlung, noch einmal wurden sie den Betrachtern zugänglich gemacht - dann, zu Ende des Jahres 1981, wurde die Ausstellung mit Beginn des Kriegszustandes geschlossen.



Grass im Atelier
Grass im Atelier
30. September - 14. Dezember 2002
In gemischter Gesellschaft

Der Mensch kann mit seinen Händen sehr Verschiedenes tun. Zum Beispiel Skulpturen meißeln, Gestalten aus Ton modellieren, in eine Schreibmaschine hacken oder einen Zeichenstift führen. Günter Grass hat sich voller Neugier in all diese Metiers hineingearbeitet. Ursprünglich wollte er Künstler werden. Vor 55 Jahren, als die "Gruppe 47" gegründet wurde, begann er eine Steinmetzlehre. Erst zehn Jahre später debütierte er als Lyriker, Dramatiker und Schriftsteller.

Grass, auf einem Dach sitzend, zeichnend
Grass, auf einem Dach sitzend, zeichnend
30. Mai - 14. Juli 2002
Calcutta - Zeichnungen von Günter Grass

Von August 1986 bis Januar 1987 lebte der Schriftsteller Günter Grass, auf Einladung des dortigen Goetheinstituts, in Kalkutta. Das ebenso faszinierende wie schockierende Erlebnis der fernöstlichen Metropole hat Grass festgehalten in den "Calcuttablättern", einer Serie von Zeichnungen, die unter dem unmittelbaren Eindruck seines Indien-Aufenthaltes entstanden sind.

Allgemeinen Öffnungszeiten:

Mo – Fr 10:00 – 14:00 Uhr
Mi / Do 16:00 – 19:00 Uhr

Mit individueller Beratung:
Fr / Sa / So 14:00 – 19:00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Kulturhaus Stadtwaage
Langenstr. 13
28195 Bremen